#1

Kleine Alltagsgeschichten

in Geschichten 29.12.2009 17:57
von monika15 | 47 Beiträge

Passieren euch auch so manches Mal im Alltag traurige, lustige oder nachdenkliche Sachen,
ich versuche mich mal an einem Thema:
z. B. Schwimmbad, immer wieder eine neue Erfahrung:

Ich gehe einmal die Woche schwimmen, es macht einfach Spaß und tut ja "angeblich" der Gesundheit gut

Gestern war es wieder soweit.

Also, ich schwamm da so meine Bahnen und beobachtete meine Umgebung
Ein Teil des Beckens war abgetrennt und einer Schulklasse vorbehalten.

Ich beobachtete, wie unterschiedlich die Kinder waren. Es war eine gemischte Klasse, Jungen und Mädels
und die Größe der Kinder variierte beträchtlich. Es gab große, langgeschossene Kinder, kleine dickere und
auch einige, die schon ziemliches Übergewicht hatten, und ich dachte so, warum sehen das die Eltern
nicht, man könnte doch ein wenig dagegensteuern, die Kinder haben es doch wirklich nicht leicht.

Auch die Temperamente der Kinder, total unterschiedlich. Einige versuchten sich vorzudrängen, die anderen Kinder mit
Wasser zu bespritzen und sich in den Vordergund zu stellen, damit die Lehrerin ihnen zusah. Andere saßen ängstlich
auf der Bank, unter ihnen ein kleines zartes Mädelchen in einem roten Badeanzug, der auch noch ein paar Nummern zu
groß war, ihr Träger rutschte ihr immer über die Schulter,
also nicht unbedingt von einer Mutter ausgesucht, die liebevoll auf ihr Kind achtet.
Ich beobachtete, daß die Lehrerin sie schon ein paar Mal aufgefordert hatte, ins Wasser zu springen, aber sie hatte
wohl einfach Angst. Die Lehrerin - überfordert mit ca. 20 Kindern - ließ sie dann auch sitzen und kümmerte sich
um die anderen. Ich dachte, das arme Mäuschen kann bestimmt nicht schwimmen und so lernt sie das auch nicht.

So ging das ein ganze Weile und ich zog so meine Bahnen, als die kleine Maus auf einmal ihren ganzen Mut zusam-
mennahm und einfach losrannte und in das Becken sprang. Ich war starr vor Schreck und genau so erging es der Lehrerin,
die gar nicht dazu kam, hinterherzuspringen.
Auch ich wollte sofort hinschwimmen und da - man glaubt es nicht - schwamm das kleine Ding seine Bahn ganz alleine
bis an die andere Seite und kam dann stolz die Leiter hinauf.
Sie hat einfach ihren ganzen Mut zusammengenommen und alle verblüfft.

Brauchen wir manchmal auch im Alltag.

Liebe Grüße Monika

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#2

RE: Kleine Alltagsgeschichten

in Geschichten 05.01.2010 23:38
von Juana | 81 Beiträge

Hallo Monika

Hier wird sehr viel gelesen im Forum und ich lese gern deine Geschichten , denn ich hole mir hier
sehr viel raus mit was ich in meiner sendung arbeite . Ich weiß nicht ob du meine Sendungen schon einmal verfolgt hast !
Hier sind einige Leute die sich noch nicht trauen etwas groß zu schreiben .
Vielleicht haben sie auch nochetwas scheu im Forum im allgemeinen zu schreiben .
Also du kannst dir sicher sein das ich deine Geschichten immer sehr schön finde und auch schon ein teil daraus
vorgelesen habe .

ganz Liebe Grüße Juana und dir auch noch alles Gute für das jahr 2010

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#3

RE: Kleine Alltagsgeschichten

in Geschichten 06.01.2010 00:36
von monika15 | 47 Beiträge

Danke für die lieben Worte Juana, das ist schön, dass die Geschichten doch gelesen werden und da
schreibe ich gleich eine ganz kleine, neue.
Wenn sie euch gefällt, würde ich mich auch einmal über Antwort freuen.

Eine Feriengeschichte:

Voriges Jahr haben wir beschlossen, dem grauen Alltag im Winter zu entfliehen und haben eine Reise
nach Gran Canaria gebucht. Wir haben schon einige Inseln der Kanaren gesehen und uns darauf gefreut.
Im Flugzeug war es ziemlich laut, alle hatten Ferienlaune und hinter mir hörte ich des öfteren ein helles
Kinderstimmchen, die Kleine flog bestimmt das erste mal und war entsprechend aufgeregt. Einmal kam sogar ein
Teddy herübergeflogen und wir haben so ein bischen mit dem kleinen Mädel geschäkert.

Nach einiger Zeit wurde es ruhiger auf dem Flug und alle waren ein wenig müde.
Der Flieger hatte sein Ziel erreicht und befand sich im Landeanflug, als der Kapitän durchsagte, dass wir noch
ein wenig in der Luft bleiben müssen, da sehr viel Betrieb auf dem Flughafen sei.
So flogen wir über die Insel, alle hatten doch ein bischen mulmiges Gefühl - kennt ihr das- und dann flog der
Flieger eine Kurve und die eine Seite senkte sich der Insel zu.
Alle war jetzt ganz still - auf einmal kam ein kleines Stimmchen und sagte ganz laut:
"Gell, Papi jetzt fallen wir ins Wasser" !!

Erst war es ganz ruhig und dann haben alle gelacht und - wir sind sicher gelandet.

Allen eine gute Nacht

Monika


zuletzt bearbeitet 06.01.2010 00:42 | nach oben springen

#4

RE: Kleine Alltagsgeschichten

in Geschichten 06.01.2010 03:09
von Juana | 81 Beiträge

Wie Niedlich die kleine stimme aber mir wäre das Herz in die Hose gefallen ......... Geil jetzt fallen wir ins Wasser
Aber Fliegen ist eine tolle sache und macht laune nur das lange oben bleiben und das ungewissen wie kommt man nach unten
ist doch schon ein mulmiges Gefühl
Aber ich sag immer Fliegen ist das schönste was es gibt ......nur auf die schnauze bin ich auch oft geflogen und das tat auch immer wieder weh .

grins
Werd ich morgen mal vorlesen in meiner Sendung da ich sie sehr niedlich finde .


Liebe Grüße Juana

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#5

RE: Kleine Alltagsgeschichten

in Geschichten 06.01.2010 12:22
von monika15 | 47 Beiträge

Danke, dir, werde mich weiter nach Geschichtchen umsehen, sie passieren ja wirklich allen von uns so im Alltag.

die Kleine hat übrigens Gell, gesagt, den Dialekt (hessisch??) fand ich dann besonders niedlich.

Grüße an alle Monika


zuletzt bearbeitet 06.01.2010 12:23 | nach oben springen

#6

RE: Kleine Alltagsgeschichten

in Geschichten 07.01.2010 14:44
von monika15 | 47 Beiträge

Noch eine kurze:
Meine Eltern,meine drei Brüder und ich waren zu Besuch in unserer Heimat an der Ostsee,
in Haffkrug.

Mein kleiner Bruder, wohl gerade 4 Jahre alt, saß vorne am Strand im seichten Wasser, das
ist toll an der Ostsee, der Stand am Ufer ist meistens schön flach.

Er saß da ganz versunken, spielte mit seinem Eimerchen und ließ das Wasser herausfließen,
es gab nichts schöneres.

Meine Mutter war ein wenig besorgt, denn seine Lippen wurden langsam blau, eigentlich
sollte er längst aus dem Wasser kommen.
Aber er wollte nicht. Als meine Mutter ihn dann fragte. Ist dir denn gar nicht kalt,
schaute er treuherzig zu ihr hoch und meinte:
Nein kalt ist mir nicht, nur mein Zähne klappern so komisch.

Angefügte Bilder:
IMG_4560.JPG

zuletzt bearbeitet 07.01.2010 14:50 | nach oben springen

#7

RE: Kleine Alltagsgeschichten

in Geschichten 07.01.2010 18:29
von Juana | 81 Beiträge

ich gehe auch gerne Schwimmen aber ohnen meinen Schutzengel gehe ich nie los
denn den brauch man im Leben und den schneke ich dir nun auch Liebe Monika

Liebe Grüße Juana


zuletzt bearbeitet 13.01.2010 20:47 | nach oben springen

#8

RE: Kleine Alltagsgeschichten

in Geschichten 07.01.2010 18:29
von Juana | 81 Beiträge

Ein Telefonat aus der Abteilung "Was der Bauer nicht kennt ... ":

Eine Dame mit stark französischem Akzent möchte ein Zweibettzimmer über Silvester reservieren.
Ich nenne den Preis: "Pro Person und Nacht sechsunddreißig Euro"
Die Dame: "OK. Achtunddreißig"
Ich: "Nein, sechsunddreißig"
Die Dame beharrt darauf: "Ich verstehe. Achtunddreißig Euro"
Wieder ich: "Nein! SECHSunddreißig"
Sie zählt leise vor sich hin: "eins, zwei, drei, vier, fünf, sieben, acht...."
Offenbar kennt sie die Zahl sechs nicht.
Na schön, ich sage: "Gut. Achtunddreißig!"

Daraufhin ist sie glücklich und zufrieden und verspricht noch Heute ein Fax zu schicken.


zuletzt bearbeitet 11.01.2010 00:39 | nach oben springen

#9

RE: Kleine Alltagsgeschichten

in Geschichten 07.01.2010 19:14
von Juana | 81 Beiträge

¤*¨¨*¤.¸¸.¤*¨¨*¤.¸¸.¤*¨¨*¤.¸¸.¤*¨¨*¤.

verstörter Schutzengel
Ich will doch einfach nur freundlich sein,
will Frieden und Liebe für alle Welt,
doch am ende wird man dann nur
von einem Dämon noch im Geiste
gequält.
Man hat von mir vertrauen gewollt,
am ende hab ich es gegeben ,hab
anderes gebrochen doch damit muß
ich nun leben.
Mir wurde ein Teil meiner Flügel
genommen,
der schmerz sitzt tief,tut unsagbar weh.
Nun werde ich wohl nicht mehr überall
hinkommen,selbst wenn ich mit Namen
irgendwo ste,h.
Ich will diese Schmerzen nicht länger
ertragen,will nicht länger die Ablage
sein,wo andere Menschen ihre Sorgen
und Nöte mit den meinen noch vereinen,
sie noch vergrößer diesn Schmerz,
ich schaff das nicht mehr mit meinem
Herz.
Das ist doch so groß,für alle da,,jeder
Mensch den ich sah war mir immer nah.
Nun lieg ich am Boden, ein wenig
verstör weil ein teil meiner Flügel mir
nicht mehr gehört.
Schutzengel-
¤*¨¨*¤.¸¸.¤*¨¨*¤.¸¸.¤*¨¨*¤.¸¸.¤*¨¨*¤.


Juana

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#10

RE: Kleine Alltagsgeschichten

in Geschichten 07.01.2010 22:54
von monika15 | 47 Beiträge

Ach Juana, das ist ein trauriges Gedicht. Schutzengel braucht jeder Mensch und ich bin überzeugt, daß
es - im übertragenen Sinn - auch eine Macht gibt , also einen Schutzengel, der uns bewacht.


Man muß wirklich manchmal über seinen Schatten springen und vorausschauen, aber es gibt viele Menschen,
die einem das Glück vergällen. Da muß man wirklich fächern, wer einem gut tut und versuchen die Menschen
zu ignorieren - auch wenn es manchmal nicht leicht ist - die einem nichts gutes wollen.

Ich wünsche dir auch einen ganz lieben Schutzengel und danke für dein Geschenk.

Monika

Angefügte Bilder:
101_4385.jpg

zuletzt bearbeitet 07.01.2010 23:11 | nach oben springen

#11

RE: Kleine Alltagsgeschichten

in Geschichten 08.01.2010 01:51
von Juana | 81 Beiträge

oh wie gut du es hast , bei dir ist ja noch warm ..... grins wenn noch mit dem Boot unterwegs bist grins
Sorry das ich dir nicht Antworten konnte heute , da wir heute hier auch etwas streß hatten , erst heizung ausgefallen dann denkst oh geht wieder ..zack stehst im dunkeln :-)

Bis 0 Uhr in der Nacht hat Mario versucht das alles wieder in ordnung zu bringen
wie du siehst habe ich nun auch Strom schade das es noch kein PC mit Batterie gibt grinssss
Aber sollte man mal als neu Entwicklung ansprechen aber für mich gibt es sowas sicher nicht


Nun wünsch ich dir einen schönen tag und hoffe du kannst nun auch unser radio hören ....... wenn du magst komm doch mal zu uns in den chat denn bei uns sind viele in deinen alter / unser alter drin


LG Juana


zuletzt bearbeitet 08.01.2010 01:55 | nach oben springen

#12

RE: Kleine Alltagsgeschichten /Lügenbrücke

in Geschichten 09.01.2010 14:51
von monika15 | 47 Beiträge

Als Kinder sind wir in einer kleinen beschaulichen Stadt in Schleswig-Holstein aufgewachsen
und waren an den Sonntagen meistens bei meinen Großeltern.
Mein Opa war ein sehr belesener Mann und versuchte immer, sein Wissen an uns Kinder
weiterzugeben. Sonntags gingen wir immer in den Rosengarten und den dazugehörenden
Schlosspark. Mein Opa wußte viel über die Natur, er konnte zu jedem Baum, jedem Busch etwas erzählen und es war immer sehr spannend mit ihm.
Ob es das Eichhörnchen war, das uns die Nüsse aus der Hand holte oder die Enten,
die das fein kleingeschnittene Brot von der vorigen Woche, das wir stolz in einer
Tüte mit herumtrugen, bekamen, es war immer spannend mit ihm.

In dem Park gab es einen schönen großen und verzweigten See mit vielen Brücken, über
die man gehen mußte, um zur anderen Seite des Parks zu gelangen.
Sie waren - typisch für die Gegend - gebogen, aus Holz und weiß angestrichen.
Es machte Spaß, dort herüber zu laufen und von oben die Fische zu beaobachten,
die im klaren Wasser schwammen.
In einem romatischen versteckten Teil des Parkes gab es eine besondere Brücke.
Mein Opa erzählte uns, das es sich um eine Lügenbrücke handelte.
Wenn man gelogen hate und über die Brücke lief, dann würde sie zusammenbrechen.
Wir hatten großen Respekt vor dieser Brücke und immer ein mulmiges Gefühl.
Hatten wir - oder hatten wir nicht gelogen?
Mein Opa ging voraus und wir rannten dann schnell herüber und waren heilfroh,
das es mittendrin nicht krachte und donnerte. Ich glaube die allwöchentlichen
Ausflüge haben uns das Lügen doch ganz schön vermiest.
Jedes Jahr war ich seitdem an meinem Heimatort, aber an die Lügenbrücke habe
ich gar nicht mehr gedacht.
Dieses Jahr war ich mit meinem Bruder wieder einmal auf Heimatbesuch und da
fiel sie mir wieder ein, die Lügenbrücke.
Ob es sie noch gab? Als wir dann um die Ecke kamen, da sahen wir sie schon, die
mahnende Brücke aus unserer Kindheit.
Viel kleiner als in unserer Erinnerung, aber noch genau so verwunschen.
Ein Schild hing am Anfang der Brücke : Bitte nicht betreten, da baufällig.
Mein Bruder traute sich natürlich nicht - Männer -. Aber vielleicht hatte er ja auch
gelogen.
Ich nahm meinen Mut zusammen und - lief einmal herüber -. Und seltsamerweise
sie hielt, die -Brücke der Kindheitserinnerungen -.

Angefügte Bilder:
IMG_4708.jpg
IMG_4708.jpg

zuletzt bearbeitet 09.01.2010 15:08 | nach oben springen

#13

RE: Kleine Alltagsgeschichten /Lügenbrücke

in Geschichten 13.01.2010 20:58
von Juana | 81 Beiträge

Hallo Monika

Nun will ich dir auf deine Geschichte Antworten

Ich stelle fest das auch du sehr Naturverbunden bist , aber eins will ich dir
mit auf dem Weg geben , einen
Wanderstock
Regenschirm
Regenjacke
ein paar Stiefel
und natürlich zum schluss den Wanderstock und da sind viele dinge die joch dazu kommen

Man merkt sich sicher immer ein teil der Erinnerung und gibt diesen einen Namen wie bei dir die Lügenbrücke
aber man kehrt immer wieder an diesen Ort zurück , glaube mir und man lacht ja auch darüber .
Viele dieser Orte sind sicher nicht zum schmunzeln da sie einen ernsten hintergrund haben .
Ich hatte auch schon einmal überlegt ob ich hier meinen
unfall den ich hatte nniederschreibe aber ich denke das wäre wohl zuviel seiten und ich würde Tage daran sitzen .
Aber vielleicht mach ich es einmal aber dazu werd ich eine Private seite mit Passwort machen wo nicht jeder herrein laufen kann .
Mich freut es , das es dir nach der OP soweit ganz gut geht und natürlich dir Gute Besserung und komm bald wieder auf die Beine

Liebe Grüße Juana

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#14

RE: Kleine Alltagsgeschichten /Schwimmbadgeschichten

in Geschichten 14.01.2010 14:32
von monika15 | 47 Beiträge

Liebe Juana, glaube mir, es wird vieles leichter, wenn man es sich von der Seele schreibt, man fühlt sich hinterher, als haben man die Last
doch ein wenig weggeschoben, abgegeben. Erst fallen Tränen, wenn man etwas traurigens - was einem passiert ist - niederschreibt, aber hinterher ist man irgendwie ruhiger.



So jetzt noch eine kleine Schwimmbadgeschichte:

Letzte Woche war ich wieder schwimmen:

Ich zog meine Bahnen und neben mir schwammen zwei Frauen, ungefähr mein Alter, sie waren ein wenig langsamer als ich, so daß ich sie immer
ein Stück begleitete. Und hörte, in mich hineinschmunzelnd und notgedrungen, ihr Gespräch mit an:

Bei der ersten Bahn ging es los. Eine Frau erzählte der anderen, daß die Enkelin Konfirmation hatte und sie die Kocherei übernommen
habe.
erster Gang Rindfleischsuppe. Ich hörte also vom Waschen des Fleisches, aufsetzten, Gemüse putzen, Markklößchen rollen usw. das ganze
Rezept.
2 Bahnen weiter kam das Hauptgericht dran, Klöße, Rouladen und Rotkohl, wieder wurde das Rezept bis ins kleinste erörtert, gestanden
Hausfrauen - wie ich, ha ha - kennen den Ablauf zwar, aber das man in die Rouladen Spargelstangen hineinmacht ?? Na. ja war ja Konfirmation.

Und dann zwei Bahnen weiter, Nachspeise. Wackelpudding, Quarkcreme und auf Wunsch der Enkelin selbstgemachten Vanillepudding.

Bei den diversen Kuchnenarten bin ich dann geflüchtet und zwar ziemlich hungrig!!!!!!!!!!!!!!!!!

Grüße an alle

Monika


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#15

RE: Kleine Alltagsgeschichten

in Geschichten 14.01.2010 17:28
von Irma | 4 Beiträge

Letztens habe ich mich mal wieder mit meinen Freundinnen getroffen.
Ich versprach meinem Frank, dass ich um Punkt 24 Uhr wieder zu Hause sein würde. Aber wie das so ist, zwischen Cocktails, Tanz und Flirt vergaß ich die Zeit.
Ich kam erst um 3 Uhr morgens zu Hause an - und das komplett betrunken! Als ich zur Tür hereinkam, fing gerade der Kuckuck an, dreimal "Kuckuck" zu rufen.
Erschrocken stellte ich fest, dass der Kuckuck meinen Frank aufwecken könnte, so fing ich an, neunmal "Kuckuck" zu rufen...
Zufrieden und stolz, in meinem Zustand noch einen so guten Einfall gehabt zu haben, begab ich mich ins Schlafzimmer. Ich legte mich ins Bett und war beruhigt dank meines schlauen Einfalls.
Am nächsten Morgen beim Frühstück fragte mich Frank, wann ich denn letzte Nacht zu Hause angekommen sei.
Ich sagte: "Um Mitternacht, wie ich es dir versprochen hatte!"
Er sagte nichts weiter und wirkte auch nicht weiter misstrauisch.
"Ja", dachte ich mir, "gerettet!
Aber dann sagte er plötzlich:
"Ach übrigens, ich denke, mit der Kuckucksuhr stimmt etwas nicht!"
Zitternd fragte ich: "Achso? Warum denn, mein Schatz?"
Und er antwortete: "Nun ja, gestern Nacht rief der Kuckuck dreimal "Kuckuck", dann - ich kann es mir gar nicht erklären - schrie er auf einmal "Scheiße!" und dann rief er noch viermal "Kuckuck"....
Dann übergab er sich im Flur, rief weitere dreimal "Kuckuck", lachte sich kaputt, rief erneut "Kuckuck", rannte den Flur hinauf, trat dabei der Katze auf den Schwanz, stolperte über den Couchtisch, der unter dem Gewicht zerbrach, legte sich schließlich an meiner Seite ins Bett, und - begleitet von einem Furz - stöhnte er den letzten "Kuckuck"..."

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